Für Friedensbewegte gab es viel zu viele Gründe sich am Ostermontag, 6.4.2026 zu versammeln. Immer wieder hörte man von den Beteiligten, dass sie entsetzt sind über die Eskalation der Kriege und das Anwachsen des Militarismus bei uns.

Es tat uns gut, zusammen zu kommen und auf der Straße gemeinsam laut zu protestieren.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke hat uns für die Kundgebung ein Grußwort zukommen lassen, in dem er den Bogen schlägt von den sich häufenden Krisen und Kriegen zum Kampf gegen Atomwaffen. Er hebt hervor, dass Offenbach Mitglied der Mayors for Peace ist, und damit international vernetzt und mit anderen Städten geeint gegen den Atomtod ist.

Auch der Hauptredner Manuel Schmidt, erster Bevollmächtigter der IG Metall Offenbach, stellte Verbindungen zwischen den großen Problemen der Zeit her. Er hebt hervor, dass das Geld, das für Aufrüstung ausgegeben wird uns allen fehlt. Es fehlt bei Bildung und Gesundheit und vielen anderen Daseinsbereichen. Demgegenüber fordert Schmidt das Völkerrecht für alle ein. Er fordertden Solidarität, innerhalb Deutschlands, aber auch international.

Christa Führer-Rößmann knüpft in ihrer Moderation an der Geschichte der Friedensbewegung und insbesondere der Offenbacher Friedensinitiative an. Da spielte der Kampf gegen US-Mittelstreckenraketen in den 80ern eine große Rolle. Ein Kampf, der mit einem Erfolg endete. Heute droht uns eine solche Stationierung wieder. Wir brauchen mehr Menschen auf der Straße um der Gefahr zu entgehen, bevorzugtes Ziel russischer Raketen zu werden.

Diesmal waren wir 140 in Offenbach, deutlich mehr als im letzten Jahr, aber natürlich immer noch viel zu wenig.

Heike Städter begleitete uns musikalisch und ermöglichte Momente der Besinnung.

Nach der Kundgebung zogen wir, wie alle Jahre, nach Frankfurt, bei gutem Wetter und bei guter Laune. Dort trafen wir auf mehr als 5000 Menschen auf dem Römer. Das macht Mut.

Die sehr lesenswerten Redebeiträge sind unten und auf der Seite der Friedens- und Zukunftswerkstatt nachzulesen.

Ostermarsch 2026

am Mühlberg
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Heike Städter spielt
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Manuel Schmidt spricht
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C. Führer-Rößmann moderiert
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In der Frankfurter Straße
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Teilnehmer von der Ahmadiyya-Gemeinde
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Der Römer ist voll
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in Oberrad, Schild
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Wozu Bundeswehr
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Emma Gros liest das Grußwort des OB
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Jugend skandiert
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