Wir begrüßen die Entscheidung Donald Trumps, keine Tomahawks gegen Russland in Deutschland zu stationieren. Damit reduziert sich die Gefahr, dass Deutschland im Ernstfall Zielscheibe von Präventiv-Angriffen wird - vorerst.

Aufatmen? Nicht so schnell!

Schon gibt es reflexartigen Rufe aus der deutschen und europäischen Politik, die nun möglichst schnell in eigener Regie Mittelstreckenwaffen entwickeln und aufstellen will. Das empört uns!

Dazu gibt es z.B. eine Pressemitteilung vom 13.4.2026 von Rheinmetall:

Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall und das europäische Verteidigungsunternehmen Destinus mit Sitz in den Niederlanden (…) haben die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens vereinbart. Ziel der beiden Partner ist es, das Joint Venture „Rheinmetall Destinus Strike Systems“ in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu gründen. Dieses wird fort­schrittliche Raketen­systeme herstellen, vermarkten und liefern. Dazu gehören Marsch­flugkörper und ballistische Raketenartillerie.”

Nachdem sie in den vergangen Jahren schon einen jährlichen Profit-Zuwachs von 8% genießen konnten, dürfte sich der noch steigern. Das Ganze finanziert aus unseren Steuergeldern, die man -natürlich- im Sozialbereich, Umwelt und Schulen einsparen muss.

Nachdem also die Kriegsindustrie unsere Steuern eingestrichen hat,

sollen wir dann auch noch im Krisenfall zur Zielscheibe werden.

Darum!

Kommt auf die Straße, wehrt euch!

Gegen eine zunehmende Militarisierung

Gegen Missbrauch unserer Steuern

Für Diplomatie, Verhandlungen, Frieden und Schutz allen Lebens

Demonstration gegen Aufrüstung in Wiesbaden

am 30. Mai 2026

um 12:30 am Hauptbahnhof

Treffpunkt in Offenbach: 10.45 Uhr S-Bahnstation Marktplatz, Eingang Rathaus oberirdisch, Seite Rathaus