Ein Film, der Brücken schlägt
Am Dienstag, 20.1.26 um 18.30 Uhr kann er in der Gemeinde St. Paul, Kaiserstr. 60 angesehen werden. Der Film dauert 95 Minuten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Zeitzeug*innen werden nach Möglichkeit zugegen sein und am anschließenden Gespräch teilnehmen. Wer es bisher verpasst hat, bekommt noch diese Gelegenheit in Offenbach.
Im Film begegnen wir vier Menschen mit ihren Erlebnissen als Kinder, die uns nah und fern sind. Fern, weil sie im Krieg und unter den Nazis leben mussten, nah weil sie auch von Spielen, Schule, Alltag und Familie berichten. Nah sind uns diese Erlebnisse auch, weil sie hier stattfanden, wo auch wir leben. Die Archivbilder von den Orten dieser Erlebnisse lassen es kaum glauben, dass es Bilder unserer Region heute sind.
Der Film schlägt Brücken zur Vergangenheit. Indem betagte Menschen von ihrer Jugend und ihrem Lebensweg berichten, werden auch Brücken zu uns heute geschlagen. Sie fordern uns heraus über Geschichte und Gegenwart nachzudenken, Fragen zu stellen, ins Gespräch zu kommen. Alle vier Erzähler*innen sind Beispiele, dass es lohnt sich zu widersetzen. Alle vier machen deutlich, dass sie uns ihre schrecklichen Erfahrungen im Krieg ersparen möchten.
Übrigens: Um den Film auch im Schulunterricht einsetzbar zu machen, gibt es Teilfilme mit je nur einer Erzähler*in. Diese Teilfilme sind 20 bis 25 Minuten lang. Sie werden umsonst zur Verfügung gestellt. Kontakt: ofi@offenbacher-friedensinitiative.de

