Der Opernplatz quoll über.
Hauptveranstalter waren die Gewerkschaften, die aufgerufen hatten mit dem Motto: Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.
Aber auch die Ofi und vor allem Zusammenschlüsse wie “unkürzbar” und auch speziell die “Gewerkschafter gegen Aufrüstung und Krieg” hatten zur Demo mobilisiert.
Ganze Belegschaften schienen zusammen gekommen zu sein. Die Stimmung war super, das Wetter passte dazu. Sprechchöre, Lieder und nahe dem Eschenheimer Tor auch eine hotpinke Trommlergruppe, ließen uns unsere müden Füße vergessen.
Wer sich zum Auftakt “auf dem Willy-Brandt-Platz” verabredet hatte, war verloren, aber nicht allein. Die Handys erwiesen sich zur Abwechslung als Mittel, einander analog zu begegnen, was die OFI dann auch tat. Mit unseren Bannern, kurzen Zurufen und ständigem Blickkontakt schafften wir es später auch, uns nicht zu verlieren.
Anlässe zum Demonstrieren gab es genug. Während unsere Gesellschaft von Milliardären ausgenommen wird, werden wir, die 99% der Menschheit, ausgequetscht und missachtet. Bei der für uns lebensnotwendigen Infrastruktur soll gekürzt werden. Sogar Pläne für die Abschaffung des Achtstundentag werden voran getrieben. Aber insbesondere die Rüstungsindustrie wird in den letzten Jahren von der Regierung hoffiert.
Leider war von den Gewerkschaftsspitzen nichts gegen den Rüstungswahn zu hören. Dabei ist der Zusammenhang zu den leeren Kassen allzu deutlich. Dass viele diese Einschätzung teilen merkte man an den Schildern und Transparenten, die gegen die Umverteilung hin zur Kriegstüchtigkeit protestierten, auch im Gewerkschaftsblock. Und wir spürten es insbesondere an der begeisterten Zustimmung zu unserem Transparent "Für das Leben! - Gegen Sozialabbau! - Aufrüstung stop! Rüstung macht uns arm", auf die wir immer wieder trafen.
Was stand noch auf den Transparenten: Forderungen nach angemessener Alters- und Krankenversorgung, gegen Sozialabbau und Krieg, Stopp AfD (die sich von der Wirtschaft aushalten lässt) und letztendlich die Forderung nach Ablösung einer Regierung, die die Interessen der Unternehmen über die ihrer Wähler stellt.
Die Demo machte Hoffnung! Aber wir (99%) können uns nicht ausruhen.
Und wir in der Friedensbewegung haben noch einen Weg vor uns, bis alle Betroffenen dieses Kürzungs- und Aufrüstungswahns verstehen, wie lebensnotwendig es ist, gegen beides aufzustehen.

Das war die Demo gegen Sozialabbau am 26.9.26 » 2026 » Demo gegen Sozialabbau am 26.9.26

Demo gegen Sozialabbau am 26.9.26

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OFI bei Anti-Sozialabbau-Demo 26-09-26
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