Aufruf zur Demo 26.09.2026
Am 26.09.2026 wird die große dezentrale Demo der Gewerkschaften und freien Verbände gegen Sozialabbau und Aufrüstung um 11 Uhr in Ffm auf dem Willy-Brandt-Platz starten.
An diesem 12.9.2026, gingen ca. 400 Menschen in Vorbereitung darauf vom Südbahnhof in Frankfurt zum Willy-Brandt-Platz und dann zur Katharinenkirche an der Hauptwache. Besonders viele Menschen im Rollstuhl waren auch dabei. Sie sind von den Kürzungen betroffen. Aufgerufen hatte “unkürzbar”, aktiv mit vorbereitet durch die Mitglieder von “Solidarität statt Sozialabbau” Offenbach. Zum Südbahnhof kamen Vertreter von Verdi, VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschisten), SDAJ, Diem 25, Offenbacher Friedensinitiative, DFG VK (Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner), Friedens- und Zukunftswerkstatt, DKP, der Linken u.a.
Am selben Tag fanden noch zwei andere Veranstaltungen zum selben Thema statt. Das zeigt, wie wichtig es uns ist. Es fanden – anlässlich der bedrohlichen Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt (AfD 43,8%) außerdem große Anti-AfD-Demos an diesem Tag statt. Alle diese Aktionen stehen in engstem Zusammenhang miteinander!
Wie eine Demonstrantin plakatierte: Eure Politik arbeitet der AfD in die Hände.
Die Redebeiträge hoben den Zusammenhang zwischen wachsender Armut und steigenden Rüstungsausgaben hervor, erläuterten die Auswirkungen der Kürzungen im Sozialbereich und Gesundheitswesen für Schulen, Alleinerziehende, Menschen mit besonderem Förderungsbedarf, Rentner, Migranten. Allgemeinkonsens war: Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen, wir haben alle gemeinsame Interessen. Wir lassen uns nicht kürzen!
Die Gefahr droht nicht von denen neben uns, nicht von außen, sie droht von oben!
Produktive Gedanken zu einer Umstrukturierung unseres nationalen Reichtums gab es viele:
Es wurde klar benannt, dass Aufrüstung und Militarisierung Teil des Problems sind. Dort müsste gekürzt werden. Andere Vorschläge waren: Wer hohe Einkommen erzielt, soll auch entsprechend hohe Beiträge zum Sozialhaushalt leisten. Das heißt Reichensteuer, Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung auch von Selbstständigen, Abgeordneten der Bundes- und Landtage, Vorständen von Aktiengesellschaften.
Diese Gelder stünden dann uns allen für eine finanzielle Absicherung und ein menschenwürdiges Leben zur Verfügung.
Das Geld für eine soziale Infrastruktur ist da – es ist nur falsch verteilt!
Darum kommt am 26.09.2026 zum Protesttag um 11 Uhr zum Willy-Brandt-Platz, Frankfurt
© der Fotos liegt bei: privat

