Beim bundesweiten Aktionstag am 19.11.2022 „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ waren auch wir als OFI mit dabei. Trotz Regen und eisiger Temperaturen: In Frankfurt auf dem Goetheplatz fanden sich viel Aktive zusammen, um einen unverzüglichen Waffenstillstand im Krieg in der Ukraine einzufordern.

Friedensverhandlungen statt Waffenlieferungen! Gegen den Aufrüstungs-Wahnsinn der Bundesregierung! Während einerseits bei der Umsetzung der Klimaziele, im Gesundheitswesen, bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten, im Bildungswesen und bei vielen anderen Staatsaufgaben die Finanzmittel fehlen und der Staat seine sozialen Aufgaben vernachlässigt, sollen dem Militärhaushalt und der der Rüstungsindustrie 100 Extra-Milliarden zugeführt werden. Dagegen wandten sich Redner der beteiligten Initiativen.

Auch wir als OFI waren rednerisch präsent: Ein Schwerpunkt der Rede von Frau Führer-Rößmann war die vergebene Chance auf Frieden in der Ukraine. Bereits im März dieses Jahres, also kurz nach Beginn des Krieges gab es, wie mehrere seriöse Quellen unabhängig voneinander berichten, zwischen den beiden Kriegsparteien Russland und der Ukraine fortgeschrittene Verhandlungen mit dem Ziel eines Friedensschlusses. Ein Waffenstillstand war zum Greifen nahe, wurde dann aber von Seiten des Westens torpediert und zu Scheitern gebracht.

Fast alle Reden sind unten nachzulesen.

Das Highlight der Veranstaltung war die Rede von Kyryll Moltschanow, der als Vertreter der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung sei in der Ukraine Anfang des Krieges kurzerhand abgeschafft und die wenigen Menschen, die dennoch den Kriegsdienst verweigerten in Gefängnisse oder direkt an die Front geschickt worden. Daher die Forderung: Aufnahme der Kriegsdienstverweigerer, ebenso der russischen wie der ukrainischen.

„Sagen Sie den Mächtigen die Wahrheit: Krieg und Wettrüsten sind ein Problem, keine Lösung; der dämonische, existenzielle Feind ist eine Fiktion und ein totaler Sieg ist nicht erreichbar; der Weg zum Frieden führt über Diplomatie, Waffenstillstand, einen umfassenden, alle Seiten einbeziehenden Friedensprozess, globale und regionale Versöhnung zwischen Ost und West, Russland und der Ukraine.“ Die in ukrainischer Sprache vorgetragene Rede wurde glücklicherweise auch ins Deutsche übersetzt und war damit auch den nicht-ukrainisch-sprechenden Zuhörern und Zuhörerinnen zugänglich.

Die ganze Rede kann hier nachlesen http://www.dfg-vk-hessen.de/aktuell/stoppt-das-toeten-in-der-ukraine/rede-von-kyryll-moltschanow/

Rede Rudi Friedrich Connection e.V.
Rede Christa Führer-Rößmann OFI
Rede Kyryll Moltschanow Ukrainische Pazifistische Bewegung
Rede Stefanie Haenisch DIE LINKE
Rede Thomas Schwoerer DFG VK
Rede Rosanna Maccarone ANPI

stoppt-das-toeten

Stand der VVN-BdA
Christa Führer-Rößmann
Carmen Junge
Rosanna Maccarone
OFI-Transparent
Anne Duda - Sängerin
Kundgebung
Demonstrantin mit Schild
Wir fordern Diplomatie
Kyryll Moltschanow (r)
Thomas Schwoerer
Nein zum Krieg
Denis VVN-BdA
Stefanie Haenisch
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© Fotografien: Thomas Kasper und Rudi Friedrich