Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki am 9.8.26
Die OFI richtet mit Bündnispartnern wieder eine Veranstaltung an der Hafentreppe aus. Um 20 Uhr werden wir beginnen. Es geht uns um das Gedenken an die Opfer, wir greifen aber auch das „Nie wieder“ der Überlebenden auf.
Das erfordert einen scharfen Protest gegen die herrschende Politik, die sich fast ausschließlich mit der Forcierung von Aufrüstung beschäftigt und gar nicht mit den Erfordernissen von Entspannung.
Ja, das ganze Wissen um die Frage, wie man Frieden sichern kann durch Maßnahmen der Vertrauensbildung, wie dadurch sogar Abrüstung möglich wurde, wird heute diskreditiert. Pazifismus wird gerne lächerlich gemacht.
Es ist klar, dass wir dagegenhalten.
Auf der Kundgebung spricht Matthias Jochheim von den internationalen Ärzten gegen den Atomtod (IPPNW), der eine fundierte Kritik, auch von ärztlicher Seite, an der Stationierung, von Atomwaffen in Deutschland formulieren wird. Man findet unter den Parteien im Bundestag kaum einen Menschen, der die sogenannte „Nukleare Teilhabe“ in Frage stellt. Wir hingegen fordern „atomwaffenfrei – jetzt“ und meinen nicht nur Deutschland. Es gibt ja sogar Politiker, die eigene Atomwaffen oder solche im Gemeinschaftsbesitz mit Frankreich für eine gute Sache halten. Atomare Aufrüstung lehnen wir erst recht ab.
Redebeiträge sind außerdem geplant von Mitgliedern des Schulstreikkomitees Offenbach, Djordje Dragovic und Emily Waismann. Diese werden sich mit den Folgen der Aufrüstungspolitik für die junge Generation beschäftigen. Sie wollen eine Zukunft. Die würden wir alle nicht haben, wenn die andauernde, unverantwortliche Eskalation durch unsere Politiker doch in einem Atomkrieg (vielleicht auch nur durch Versehen) enden würde.
Deshalb unsere Überschrift auf den Flyern „Nein zum Atomkrieg!“
Zurück zum Gedenken an die Opfer. Das wird nicht zu kurz kommen. Am Ende der Veranstaltung werden wir Lampions in die Wasser des Hafenbeckens setzen, wie das auch in Japan der Brauch ist.
Musikalisch wird die Veranstaltung begleitet von Femfolk.

